A distant cry - 2015

C-print gerahmt, 70 x 100 cm

 

In den 1970er Jahren entstanden – um der steigenden Wohnungsnachfrage nach-zukommen – quer über die Stadt Linz verteilt, modernistische Hochhäuser. Diese Sonderlinge finden sich abseits jeder Ordnung mitten im Stadtbild wieder. Einige Gebäude erscheinen verwaist und ihrer Umgebung ausgesetzt. Unentscheidbar bleibt aus heutiger Sicht, ob es sich bei den Vielgeschössern um futuristische Science Fiction oder doch um provinziellen Monumentalismus handelt.

In den fotografischen Arbeiten treten die Hochhäuser unscharf verfremdet erneut vor die Augen des Betrachter und Bewohner der Stadt. Die Unschärfe der Erinnerung an das Linz jener Tage entsteht durch die Überlagerung von Gegenwart und Vergangenheit - sie insistiert, vibriert. Sie ist ein Code zwischen dem Verschwinden und der Sichtbarkeit. Der Übergang zwischen der Realität, dem Nichts und der Erinnerung ist ein undeutlicher.

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