Under the radar - 2015

 

Video

 

Eine Reise der im Halbschlaf vor sich hin Dämmernden nach Klarheit und Erkenntnis. Die Suche jener, welche an der Türschwelle zwischen verschwommenen Erinnerungen an die Geschichten und Träume der Kindheit stehen; während sich andere bemühen, das Leben vom Mythos zu entkleiden und in nackter Hässlichkeit jenes Ding mit dem Namen Realität zeigen
zu suchen. Das Licht im Sinne von Erkenntnis, Wahrnehmung und Bewusstsein rezipiert durch das Auge. Die Abfolge von Bildern (gemeinhin im Gehirn gedacht ) - also das Leben - enthält keinen Unterschied zwischen jenen realen Ursprungs und jenen der inneren Visionen.
Es gibt demnach keinen Grund die einen höher ein zu schätzen als die anderen.
Das Video erzählt in einer geloopten Stopmotion von diesen Erfahrungen. Eine Verortung und Konkretisierung des Blicks bleibt der BetrachterIn dabei verwehrt. Die RezipientIn ist einer odysseehaften Irrfahrt ausgesetzt. Traumhafte Sequenzen führen durch eine scheinbar unkontrollierbare Abfolge von Bildern, Objekten, Lichtquellen und feinstofflichen Fasern.
Assoziative Formen und Strukturen fangen den Blick und befreien ihn gleichzeitig von der Notwendigkeit einer genauen Zuordnung innerhalb des filmischen Gefüges. Hauptaugenmerk des ineinander gleitenden Szenenwechsels bleibt das Thema Licht. Die sprachlichen Motive des „Licht-Erblickens“ und „Licht-Werdens“ verschwimmen und heben sich schlussendlich gegenseitig in einer die Unendlichkeit durchlaufenden Schleife auf. Ein Strom an Bewusstsein.

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