Schlafparalyse - 2014

Metall, Draht, Tape, Schnur

 

Assoziiert sich die Tiefensensibilität zu früh mit dem realen anstelle des Traumkörpers im Aufwachprozess, erfährt man die Paralyse der eigenen Physis. Die Herrschaft über die körpereigene Bewegungsmotorik ist für kurze Zeit aufgehoben, was bleibt ist ein Gefühl des Ausgeliefertseins, des Kontrollverlustes und der Angst. Der noch in halben Traum gefangene Geist projiziert akustische und visuelle Unstimmigkeiten zur realen Umgebung. Das Zwischenstadium mit all seinen Täuschungen wird episodenhaft und bewusst erlebt und tritt dem Betrachter gestalthaft entgegen.  Die Objekte erinnern dabei an fremdartige Kreaturen aus der Science Fiction oder Bestandteile totemistischer Rituale. Die Materialität wird Erscheinung.

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